Besuch im Kloster

Mitleben und Mitlernen im Kloster

Das buddhistische Kloster Bodhi Vihara ist ein Ort der Ruhe, der geistigen Sammlung und Zufluchtstätte aus dem Treiben einer rastlosen Welt. Es ist ein Ort des Erlernens (pariyatti) der Erleuchtungslehre, ihrer Umsetzung (patipatti) in Lehrergründung und Meditation, durch weises Nachdenken (yonisomanasikāra) und tiefgründiges Gespräch (dhamma-​​sakaccha) mit edlen Freunden (kalyāna-​​mitta).

Besucher des Kloster sind herzlich eingeladen, mit den Mönchen zu sprechen, in der Bibliothek sich dem Kennenlernen der Buddhalehre zu widmen sowie die Andachtsräume für die Umsetzung und Vertiefung der Lehre durch Kontemplations– und Meditationsübungen zu nutzen. An den Sonntagen steht das Kloster ganztägig für Besucher offen.

Während des Aufenthalts im Bodhi Vihara gelten die klösterlichen Grundsätze der acht Tugendregeln. Diese als Übungsgebote verstandenen Regeln bilden die körperliche und geistige Grundeinstellung für ein gemeinschaftliches Lernen und Üben im klösterlichen Rahmen.

1. Friedfertigkeit:
Nicht absichtlich lebende Wesen verletzen oder töten.
2. Vertrauenswürdigkeit:
Nicht nehmen, was nicht gegeben wurde.
3: Keuschheit:
Völlige sexuelle Enthaltsamkeit.
4: Rechte Rede:
Nicht lügen; sich verletzender oder böswilliger Rede und leeren Geschwätzes enthalten.
5: Geistesklarheit:
Keinen Alkohol, keine Drogen und keine das Bewußtsein trübenden Substanzen zu sich nehmen.
6: Enthaltsamkeit:
Nach 12 Uhr Mittag nicht mehr essen (Sommerzeit: nach 13.00).
7: Sinnenzügelung:
Auf zerstreuende Unterhaltung, Tanzen, Singen, Musik oder Spiele verzichten; aufdringliche persönliche Aufmachung und unangemessene Kleidung vermeiden.
8: Mässigung:
Verzicht auf übermäßigen Schlaf.


Kleiderordnung

Kleiderordnung

 

Mitleben und Mitlernen im Kloster

Mit der Anmietung der Klosterzweigstelle in der Fischergasse ist es uns nun möglich, auch nicht-​​ordinierten Gästen eine zeitweise Übernachtungs– und Aufenthaltsmöglichkeit in Freising zu bieten. Darüber freuen wir uns sehr.

Zur Zeit können wir aufgrund der Umstände allerdings nur eine sehr begrenzte Zahl an Laiengästen, jeweils nur für eine gewisse Zeit aufnehmen. Die Voraussetzungen ist hierfür die Zufluchtnahme zu Buddha, Dhamma und Sangha, die Akzeptanz des Erwachten als höchsten Lehrer und die Bereitschaft, sich ernsthaft dem Studium der Lehre des Erwachten als Grundlage des Lebens zu widmen und diese Zeit als Möglichkeit tieferer Ergründung und Besinnung zu nutzen.

Es werden Kenntnisse in den Umgangsformen in einem Buddhistischen Kloster vorausgesetzt. Der Umgang zwischen Mönchen und Laien, insbesondere der Umgang mit weiblichen Nachfolgern ist durch den Vinaya geregelt. Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte finden sichhier. Die Einhaltung der acht Tugendregeln während des Aufenthaltes sollte ebenso selbstverständlich sein.

Für Übernachtungsgäste, sowie für angemeldete Tagesbesucher steht die Bibliothek am Domberg und der Andachtsraum in der Fischergasse auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit des Austauschs mit Gleichgesinnten sowie Gesprächsmöglichkeiten mit einem Mönch. Die Zeiten dafür richten sich nach dem Tagesablauf und sollten vereinbart werden. Bei den Gesprächen sollte natürlich immer die Lehre des Buddha die Grundlage bilden.

Professionelle Formen der Einzel– oder Gruppenbetreuung sowie therapeuthische Beratung zur Lösung von speziellen Problemen des Alltags kann unser Kloster nicht bieten, da uns hierzu die fachliche Kompetenz fehlt und ein Kloster hierfür auch nicht der richtige Ort ist. Ebenso bieten wir auch keine Retreats oder Workshops an, wie es in Seminarhäusern oder anderen klösterlichen Einrichtungen sonst häufig üblich ist.
Selbstverständlich können die Angebote für Veranstaltungen des Sariputta-​​Institutes sowie für Andachten genutzt werden.

Das Kloster verlangt gemäß buddhistischer Tradition keine Aufenthaltskosten. Die Anmietung der Klosterräumlichkeiten und der Lebensunterhalt der Gemeinschaft ist jedoch nur durch freiwillige
Spenden möglich.

Unser Wunsch ist es, daß der Aufenthalt im Kloster für alle Gäste ein besonderes, den Fortschritt in der Lehrnachfolge nachhaltig vertiefendes und ermutigendes Erlebnis wird.

 

Informationsblatt für Lehrkräfte

Besuch in einem buddhististischen Kloster für Schulklassen


PDF: Informationsblatt für Lehrkräfte — Besuch in einem buddhistischen Kloster für Schulklassen

Mit der Anmietung der Klosterzweigstelle in der Fischergasse ist es uns nun möglich, auch nicht-​​ordinierten Gästen eine zeitweise Übernachtungs– und Aufenthaltsmöglichkeit in Freising zu bieten. Darüber freuen wir uns sehr.

Zur Zeit können wir aufgrund der Umstände allerdings nur eine sehr begrenzte Zahl an Laiengästen, jeweils nur für eine gewisse Zeit aufnehmen.
Die Voraussetzungen ist hierfür die Zufluchtnahme zu Buddha, Dhamma und Sangha, die Akzeptanz des Erwachten als höchsten Lehrer und die Bereitschaft, sich ernsthaft dem Studium der Lehre des Erwachten als Grundlage des Lebens zu widmen und diese Zeit als Möglichkeit tieferer Ergründung und Besinnung zu nutzen.
Es werden Kenntnisse in den Umgangsformen in einem Buddhistischen Kloster vorausgesetzt. Der Umgang zwischen Mönchen und Laien, insbesondere der Umgang mit weiblichen Nachfolgern ist durch den Vinaya geregelt. Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte finden sich hier.
Die Einhaltung der acht Tugendregeln während des Aufenthaltes sollte ebenso selbstverständlich sein.
Für Übernachtungsgäste, sowie für angemeldete Tagesbesucher steht die Bibliothek am Domberg und der Andachtsraum in der Fischergasse auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit des Austausches mit Gleichgesinnten sowie Gesprächsmöglichkeiten mit dem Mönch. Die Zeiten dafür richten sich nach dem Tagesablauf und sollten vereinbart werden. Hierfür sollte natürlich immer die Lehre des Buddha die Grundlage bilden.
Eine Einzel– oder Gruppenbetreuung, oder die Lösung für spezieller Probleme des Alltags kann unser Kloster natürlich nicht bieten, da uns hierfür die fachliche Kompetenz fehlt und ein Kloster hierfür auch nicht der richtige Ort ist.
Ebenso bieten wir auch keine Kurse oder Workshops an, wie es in anderen Buddhistischen Klöstern und Einrichtungen häufig üblich ist.
Selbstverständlich können die Angebote für Veranstaltungen des Sariputta-​​Institutes sowie für Andachten genutzt werden.

Das Kloster verlangt gemäß buddhistischer Tradition keine Aufenthaltskosten. Die Anmietung der Klosterräumlichkeiten und der Lebensunterhalt der Gemeinschaft ist jedoch nur durch freiwillige
Spenden  möglich.

Unser Wunsch ist es, daß der Aufenthalt im Kloster für alle Gäste ein besonderes, den Fortschritt in der Lehrnachfolge nachhaltig vertiefendes und ermutigendes Erlebnis wird.