In Freising daheim, in der Welt zu Hause – Bericht vom Uposatha Tag

In Freising daheim, in der Welt zu Hause. Heute haben wir zum ersten Vollmond des neuen Jahres den Uposatha mit einem Tagesprogramm begangen.

Eine Schar von Teilnehmern aus aller Welt kamen im kleinen Andachtsraum unseres Klosters zusammen, um gemeinsam Andacht zu feiern, Meditation zu üben, einem Vortrag zu lauschen und nach dem gemeinsamen Mittagessen bei einem Gesprächskreis über verschiedene buddhistische Themen zu sprechen. Behandelt wurden zumeist Dinge mit ganz persönlichem Bezug aus der eigenen Lebensrealität. Wir eruierten dabei, wie uns die Buddhalehre konkret helfen kann, das eigene Leben gelingen zu lassen. Im Mittelpunkt stand die zweite Lehrrede aus der Mittleren Sammlung über „Die Überwindung des Getriebenseins“.

Besondere Mitbringsel gab es unter anderem von einer Teilnehmerin aus der Inneren Mongolei: Instant Milchtee nach altmongolischem Rezept. Eine österreichische Teilnehmerin aus Wien brachte eine original Sachertorte mit. Eine Buddhistin aus München hatte Obst und Kokosnußwasser im Gepäck und von einem Buddhaschüler aus dem unweiten Haindlfing wurde der Kühlschrank mit Lebensmitteln für die kommende Woche aufgefüllt. Eine Buddhistin aus Hong Kong spendete großzügig für das Kloster und eine Teilnehmerin aus Thailand, die mit deutschem Ehemann und Sohn gekommen war, erkundigte sich, wann sie gekochtes Essen für unseren Mönch spenden kann. Bei dieser großen Teilnehmerdiversität fühlte sich unser Uposatha Tag fast etwas wie eine Tagung der „United Nations of Buddhism“ an…

PS: Aus Taiwan kam eine Grußkarte vom World Buddhist Sangha Council zum Chinesischen Neujahr. Die prächtige Karte ziert die kommenden zwei Wochen unseren Altar.

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